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Flughafen Salzburg: 2025 bringt leichten Rückgang der Passagierzahlen

Mit 1,77 Millionen Passagieren verzeichnete der Flughafen Salzburg im Geschäftsjahr 2025 zwar einen minimalen Rückgang von 0,71%. Beim maximalen Startgewicht (MTOW), das für den wirtschaftlichen Erfolg wichtiger ist, gab es aber gegenüber 2024 ein kleines Plus von 0,26%.

|  Airbus A321 von Turkish Airlines (c) Flughafen Salzburg

„Wir stehen in Europa mit 600 Flughäfen um bestehende und neue Flugverbindungen in harter Konkurrenz. Mit dem Ergebnis 2025 bei Flugplan und Fluggästen können wir sehr zufrieden sein. Unsere gut eingeführten Strecken zu behalten, gezielt Frequenzen auszubauen und neue, attraktive Ziele ins Flugprogramm aufzunehmen - das ist unser Kerngeschäft und wir arbeiten intensiv daran, Salzburg und die Region noch besser zu vernetzen“, resümiert Flughafen-Geschäftsführerin Bettina Ganghofer.

Starke Nachfrage in der Sommersaison 2025

Der Sommerflugplan 2025 bot ein sehr breites Portfolio. Im Fokus stand dabei ein starkes Angebot für Griechenland - ergänzt durch Spanien, Ägypten, Bulgarien, Tunesien, Zypern und Kalabrien. Neben zwei neuen Strecken nach Alicante und Barcelona konnte das Angebot in die Türkei (Antalya) deutlich ausgebaut werden.

Die bewährten Städte- und Hub-Verbindungen nach Deutschland, Großbritannien, Serbien, den Niederlanden und Dubai waren ebenfalls gut gebucht. In der laufenden Wintersaison werden die Spitzentage am Flughafen als Folge der sogenannten „Half Term Holidays“ in England für den 14. und 21. Februar mit jeweils rund 180 Flugbewegungen erwartet.

Erster Ausblick auf den Sommerflugplan 2026

Auch im Sommerflugplan 2026 bietet Salzburg wieder eine breite Auswahl an Direktverbindungen. Dazu gehören die wichtigen ganzjährigen City- und Umsteigeverbindungen nach Frankfurt (bis zu vier Flüge täglich), Düsseldorf (mehrmals täglich), Hamburg (täglich) und Berlin (bis zu fünfmal pro Woche).

Amsterdam wird an drei Tagen pro Woche von Transavia bedient, Istanbul bis zu zweimal täglich von Turkish Airlines, London-Gatwick täglich mit BA Euroflyer und London-Stansted fünfmal pro Woche mit Ryanair. Ergänzt wird das Angebot durch ganzjährige bzw. saisonale Verbindungen nach Belgrad und Pristina.

Klassische Ferienziele am Mittelmeer im Fokus

Im Fokus des Sommerprogramms stehen erneut die klassischen Ferienziele am Mittelmeer: Besonders stark präsentiert sich Griechenland mit zahlreichen Inselverbindungen von Mai bis Anfang November - darunter Kreta, Rhodos, Kos, Korfu, Karpathos und Zakynthos. Spanien bleibt mit Palma de Mallorca (bis zu zweimal täglich) ein zentraler Baustein. Außerdem sind Barcelona und Alicante sowie saisonal Gran Canaria und Teneriffa im Programm. Korsika, Sardinien und Kalabrien ergänzen das Angebot.

In Ägypten wird Hurghada ganzjährig mehrmals wöchentlich angeboten, Marsa Alam und Marrakesch (Marokko) sind noch bis Anfang Mai verfügbar. Neben Tunesien steht auch Bulgarien wieder auf dem Sommerflugplan. In der Türkei lockt neben Istanbul auch Antalya mit mehreren wöchentlichen Frequenzen. Weitere Ziele sind Dubai mit flydubai ganzjährig sowie Larnaka auf Zypern bis Anfang November. Tel Aviv ist im Sommer saisonal mit Israir und zusätzlich ganzjährig mit Sundor vorgesehen.

Baustart für Terminalerneuerung erfolgt 2027

In den nächsten Jahren wird der Flughafen seine Terminal-Infrastruktur grundlegend modernisieren. Das Hauptterminal aus dem Jahr 1966 und das modernere amadeus terminal 2 aus dem Jahr 2005 werden technisch, architektonisch und baulich verbunden und zu einer durchgängigen, modernen Terminallandschaft weiterentwickelt. Die Detailplanungen für den umfassenden Um- und Teilneubau laufen derzeit auf Hochtouren. Der Baustart ist für Anfang 2027 geplant.

„Die bestehende Gebäudestruktur verursacht einen hohen Anpassungs- und Kostenaufwand und erfüllt neue technische sowie gesetzliche Anforderungen nur eingeschränkt. Besonders das europaweite Entry-Exit-System EES erfordert zusätzliche Technik und deutlich mehr Flächen“, betont Bettina Ganghofer. Parallel treibt der Flughafen konsequent sein Ziel der Netto-CO2-Neutralität bis 2040 voran – unter anderem durch Photovoltaikanlagen, LED-Umrüstung und den Ausbau der E-Fahrzeugflotte. (red)





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